Berufliche Orientierung
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)
Die Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB) gliedert sich in drei Stufen: die Eingangsanalyse, die Grundstufe und die Förderstufe.
In der Eingangsanalyse werden Stärken und Schwächen ermittelt und diverse Berufsfelder (Holz, Metall, Technisches Zeichnen, Farbe, Büro und Hauswirtschaft) vorgestellt. Mit Hilfe einer systematischen Diagnostik wird gemeinsam mit dem Rehabilitanden ein Qualifizierungsplan erarbeitet, der die Neigungen und Eignungen des Rehabilitanden angemessen berücksichtigt.
In der Grundstufe erfolgt zunächst eine Rotation durch drei Werkstattbereiche. Im Anschluss findet eine vertiefende Förderung in einem Arbeitsfeld statt. Qualifizierungs- und Rehaplanung sowie die umfassende Diagnostik werden während der gesamten Maßnahme laufend fortgeschrieben.
In der anschließenden Förderstufe werden Qualifizierungsbausteine vermittelt, die Möglichkeit angeboten, den Hauptschulabschluss zu erwerben sowie an Betriebsbesichtigungen und -Praktika teilzunehmen. Zudem werden die Elemente der Grundstufe fortgeführt. Optional kann im Anschluss die Übernahme in die Übergangs- bzw. Stabilisierungsphase erfolgen. Ziel der BvB ist der Übergang in eine Ausbildung oder in Arbeit.
BvB beginnt in der Regel im September eines Jahres und dauert nach gegenwärtigem Stand der Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit max. 11 Monate.





