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Begleitende Hilfen / Reha-Fachdienst

Unser Reha-Fachdienst begleitet die Rehabilitanden von Anfang an.
So liegt das Aufnahmeverfahren in der Hand von erfahrenen Sozialpädagogen/-innen, die gemeinsam mit Ihnen und der Agentur für Arbeit eine sinnvolle und mögliche Förderung abstimmen. Gemeinsam wird ein individueller Rehabilitationsplan entwickelt, der im Laufe der Förderung aktualisiert und neu angepasst wird.
Wir unterstützen Sie auch im Kontakt mit Ämtern und Behörden, beispielsweise bei Antragsstellungen und koordinieren den Informationsaustausch zwischen den einzelnen Fachbereichen.

Während Ihrer gesamten Maßnahme stehen Ihnen die Psychologen/-innen zu psychotherapeutischer Unterstützung, individueller Beratung und mit besonders gestalteten Förderangeboten zur Verfügung.
Darüber hinaus beraten sie Sie in akuten Krisensituationen. Hierzu wird eine umfassende Persönlichkeits- und Leistungsdiagnostik durchgeführt. Diese dient Ihnen auch als Entscheidungsgrundlage für Ihre berufliche Orientierung.

Um die Kontinuität in der medizinisch-psychiatrischen Versorgung zu gewährleisten, ist eine gute und enge Zusammenarbeit mit den vorbehandelnden Kliniken und den niedergelassenen Fachärzten in Neumünster wichtig und erforderlich.
Dies gehört zum Aufgabenfeld unserer Krankenschwester. Sie kümmert sich um das gesundheitliche Befinden jedes Rehabilitanden ebenso wie um die Einhaltung von Arztterminen und um eine kontinuierliche Medikation.

Die Förderung Ihrer sozialen Fertigkeiten sehen wir als wichtiges Ziel neben der beruflichen Förderung. Wir bereiten Sie, gemeinsam mit den anderen Fachbereichen des Hauses, auf ein eigenständiges Leben im Rahmen eines regelmäßigen Sozialtrainings vor. 14-tägig bearbeiten wir in Gruppenarbeit verschiedene Themen. Dazu gehören beispielsweise lebenspraktische Hilfestellungen, Fragen zu beruflichen Anforderungen und der Erwerb von Schlüsselkompetenzen.

Ein wichtiges Ziel unserer Arbeit ist, den Kontakt zu ihrem Wohnort und Ihren dortigen sozialen Bezügen zu erhalten und zu pflegen. Die Unterstützung durch Angehörige ist eine wichtige Grundlage für das Gelingen der beruflichen Rehabilitation. Aus diesem Grund finden während der Berufsvorbereitung zwei Angehörigensprechtage statt, an denen die Möglichkeit zum Austausch mit allen verantwortlichen Mitarbeiter/-innen besteht.
In der Ausbildung gibt es solche Treffen jährlich. Zudem werden regelmäßig Angehörigengruppen dezentral an verschiedenen Orten in Schleswig-Holstein durchgeführt. Diese bieten den Angehörigen ein Forum, über ihre Sorgen zu sprechen, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und Hinweise und Hilfestellungen zu einem zukünftig günstigeren Umgang mit psychischen Problemen in der Familie zu erhalten.